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Flöhe

Flöhe

Katzenfloh, Hundefloh, Menschenfloh

Aussehen und Eigenschaften

Eier weißlich, gleichmäßig oval; madenförmige fußlose Larven mit gegliedertem beborstetem Körper (5 mm), Puppenstadium schon recht ähnlich dem adulten Tier. Kopf-, Brust- und Hinterleibssegmente kommen voll zur Entwicklung, dunkelbraun bis schwarz. Eiablage wahllos im Raum oder auf Wirtstieren. Leben von Kotpartikeln, Haaren und Schuppen. Entwicklungsdauer ca. 2-4 Wochen.

Vorkommen, befallenes Gut

Flöhe sind Nestbewohner und für die Entwicklung daran gebunden. Befallen werden vorwiegend Haustiere und Wildtiere (Mäuse, Ratten,..) und in Folge der Mensch. (Arten sind nicht wirtsspezifisch). Höhere Temperaturen bei geringer rel. Luftfeuchte verkürzen und niedere Temperaturen und hohe rel. Luftfeuchte verlängern das Leben. Nässe und Trockenheit sind für den Floh lebensabträgliche Umweltfaktoren.

Natürliche Bekämpfung

Vorrangig zur Bekämpfung ist die Identifizierung der Befallsursache, sprich das Aufspüren des Wirtes und der Nester. Befallsherde in denen permanente Regeneration der Population möglich ist, sind zu beseitigen. Dazu zählt das Vernichten wilder Tierlager und das Abfangen der Wildtiere, ständige Pflege von in Wohnungen und Betrieben gehaltenen Haustieren, häufiges Lüften von Decken und anderen Lagertextilien sowie die regelmäßige Behandlung von gedielten Fußböden mit Wasser (Waschmittellauge) und dem Absaugen von Teppichen und Böden. (Staubsäcke rasch entsorgen bzw. bei mehrmaliger Verwendung separiert tieffrieren, dadurch werden auch Floheier abgetötet)